Arthrose ganzheitlich mit Chinesischer Medizin behandeln

Etwa 50 Prozent der Deutschen über 65 Jahre leiden unter Arthrose. Die Schulmedizin sieht als Ursache für Arthrose insbesondere funktionelle Störungen und zückt oft das Skalpell. Das muss nicht sein. Wir stellen drei ganzheitliche Ansätze der Arthrose-Behandlung vor.

Wetterfühligkeit, morgendliche Gelenksteife, Knacken und Knirschen in den Gelenken – Arthrose hat zu Beginn viele Gesichter. Im weiteren Krankheitsverlauf jedoch offenbart die Verschleißerkrankung ihr wahres „Ich“ und quälende Schmerzen in Händen, Schultern, Hüfte, Knien oder Füßen bestimmen den Alltag. Für viele Arthrose-Pateinten steht am Ende der kontinuierlich fortschreitenden Erkrankung eine Gelenkersatzoperation. Als ganzheitliche Therapieoption hat sich die Chinesische Medizin etabliert, die den Prozess der Arthrose durch Chinesische Arzneitherapie, Akupunktur, Qi Gong, Körpertherapien und Ernährungslehre natürlich verlangsamen und sogar aufhalten kann.

Die Chinesische Medizin unterscheidet sich von der klassischen Medizin, weil sie jeden Patienten individuell betrachtet. Kein Arthrose-Patient ist wie der andere. Manchmal stellen frühere, verschleppte Infekte Auslöser für eine immunologische Fehlentwicklung dar und rufen Arthrose hervor. Oft liegen der Erkrankung aber auch Qi-Blockaden oder Ver- und Entsorgungsprobleme der Gewebe zugrunde. Um herauszufinden, welche Krankheitsursache dominiert, ergründen TCM-Experten in einem langen Anamnese-Gespräch zunächst den genauen Krankheitsverlauf und interessieren sich auch für zurückliegende Erkrankungen bis in die Kindheit.

Typischerweise zeigt sich Arthrose auch mit sogenannten „Anlaufschmerzen“. Bewegen sich Betroffene nach längerem Ruhen, entstehen Schmerzen, die abklingen, wenn sich die Gelenke warmgelaufen haben. Aber auch dauerhafte Beanspruchungen führen zu Schmerzen und Betroffene mit der Zeit in eine Schmerzspirale: Viele schonen sich aufgrund von Schmerzen, es stagnieren Durchblutung und Stoffwechsel, daraus resultierten erneute Schmerzen, die wiederum zu Schonung führen. Die Chinesische Medizin kann helfen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Erfolgreich ist die ganzheitliche Medizin, weil sie anders auf die Ursachen der Arthrose blickt.

Muskulatur – auch Qi-Blockaden verursachen Arthrose

Falsche Haltung und Bewegungsabläufe verursachen fehlerhafte Spannungszustände in der Muskulatur und rufen Gelenkschäden hervor oder verstärken sie – in dem Punkt sind sich Schulmedizin und ganzheitliche Betrachtungen einig. Oft wird aber vergessen, dass sich auch seelische Regungen in muskulären Verspannungen widerspiegeln. Muskelkräftigungsübungen allein reichen daher therapeutisch aus Sicht der Chinesischen Medizin nicht aus. Methoden wie Psychotonik nach Glaser, Shiatsu, Tuina, Qigong, Cranio-Sacral-Therapie, Aku-Punkt-Massage, Fuß-Reflexzonen-Massagen und Krankengymnastik lösen ergänzend zur Muskelkräftigung Verspannung verursachende Qi-Blockaden.

Körpertherapie bei Arthrose kann Blockaden lösen

Gewebe ganzheitlich von schädlichen Substanzen reinigen

Außer Acht bleibt bei westlicher Sichtweise oft auch die Rolle der Gewebe. Gewebe bewahren ihre Festigkeit und Elastizität nur dann, wenn die Zirkulation und Qualität der Körper-Säfte und damit die Ver- und Entsorgung im Gelenk funktionieren. Bei Arthrose liegt häufig eine ernährungsphysiologisch schlechte Qualität von Blut und Lymphe sowie eine Ansammlung schädlicher Substanzen im Gelenkraum vor. Die Chinesische Medizin spricht von ausleitungspflichtigen Stoffen, die in unterschiedlichen Formen im Körper verbleiben. Abhilfe schafft der weitestgehende Verzicht auf Fleisch und Wurst sowie ein reduzierter Verzehr von Milchprodukten. Akupunktur, Schröpfen und Blutegel-Behandlung wirken zudem positiv auf die Säfte-Zirkulation. Wichtigste Säule ist jedoch die chinesische Arzneitherapie. Sie führt ausleitungspflichtige Stoffe ab, regt die Durchblutung an, befeuchtet, ernährt und wärmt Gelenkstrukturen.

Entzündungen: Atemwegsinfekte korrelieren mit Arthrose

Zudem ist bekannt, dass Arthrose häufig mit entzündlichen Reaktionen einhergeht. Doch warum sich ein im Abnutzungsprozess befindliches Gelenk überhaupt entzündet, ist schulmedizinisch ungeklärt. Entzündungen und Verschlackung betreffen nach ganzheitlicher Sicht den ganzen Organismus. Sitzt ein solcher Entzündungsimpuls schon im Körper, sucht er sich als Ventil ein ohnehin schon geschädigtes Gewebe. Therapeuten sehen oft, dass ein nicht ausgeheilter Schnupfen Entzündungsprozesse im Bereich der Kniegelenke hervorruft oder verstärkt. In der Tat kennen viele Betroffene die Schmerzverschlimmerung nach einer Erkältung aus eigenen Erfahrungen. Nicht ausgeheilte Infekte sind nach chinesischer Sicht mögliche Auslöser für eine immunologische Fehlentwicklung. Nicht aufgearbeitetes Infektpotential ruft im Nachhinein manchmal entzündliche oder schmerzhafte Fehlaktivierungen an anderen Orten hervor. Bei Kältebelastungen beschreiben Arthrose-Betroffene meist folgende Erfahrungen: Gerade wenn die Tage kälter sind, spüren viele, dass das Laufen beschwerlich wird. Egal ob Rücken oder Gelenke – alles tut weh, fühlt sich steif an und schwer. Um diese – vielleicht schon vor Jahren stattgefundene – Entwicklung vom Atemwegsinfekt zum Gelenkschmerz stoppen, wird die chinesische Arzneitherapie genutzt.

Die Chinesische Arzneitherapie ist die wichtigste Säule der ganzheitlichen Behandlung

Ganzheitliche Arthrose-Therapie mit Chinesischer Medizin

Eine zentrale Rolle bei der natürlichen Behandlung spielt unabhängig von den Ursachen die chinesische Arzneitherapie, die auf einer individuellen Zusammenstellung von Kräutern beruht. So gibt es bestimmte Pflanzenbestandteile, die eine stark blockadelösende Wirkung haben und spezifisch auf bestimmte Körperregionen wie Schulter-Nacken, Rücken oder Knie wirken. Wieder andere Arzneien haben wärmende Funktionen und wirken Kältebelastungen entgegen. Auch bei immunologischen Ursachen der Arthrose hilft die chinesische Arzneitherapie. Ziel ist es dann, die ursprüngliche Entwicklung vom Atemwegsinfekt zum Gelenkschmerz zu stoppen, die Entwicklungsrichtung umzukehren und die alten Infekte, die am Beginn der Entwicklung standen, wieder aufleben zu lassen. Ein Etappenziel ist erreicht, wenn nach einem üppigen produktiven Schnupfen oder nach einem Husten mit viel Schleimauswurf die Gelenkschmerzen nachlassen. Optimal aufeinander abgestimmt tragen auch äußere Verfahren wie Akupunktur, Schröpfen, Moxibustion oder Qi Gong zur Genesung bei. Viele Patienten können nach einer Therapie mit Chinesischer Medizin die tägliche schulmedizinische Medikamentendosis samt Nebenwirkungen erheblich reduzieren, manchmal sogar drohende Operationen abwenden.

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