Was Morbus Crohn ist und was dagegen hilft

In Deutschland leiden derzeit 320.000 Menschen an Morbus Crohn. Tendenz steigend. Diese chronische Darmentzündung kann von der Schulmedizin bislang nicht geheilt werden. Wir erklären die Symptome und wie die Chinesische Medizin gegen die Erkrankung hilft.

Morbus Crohn gehört zu den schlimmsten chronischen Krankheiten: Betroffene fühlen sich so, als hätten sie eine Blinddarmentzündung und Magen-Darm-Grippe mit Brechreiz, Durchfall, Fieberschüben und Krämpfen zugleich.

Morbus Crohn ist eine in Schüben verlaufende chronische Entzündung vor allem der Darmwände. In deren Folge kann sich das körpereigene Immunsystem gegen den gesamten Verdauungstrakt wenden. Mundschleimhaut, Speiseröhre, Magen, Darm – alles kann sich hochgradig entzünden. Menschen mit Morbus Crohn können oft kein normales Leben führen. In schweren Fällen kommt es auch zu Frühverrentungen. Symptome wie unerträgliche Schmerzen, permanentes Krankheitsgefühl, Fieber- und Durchfallschübe werden üblicherweise mit hohen Dosen Kortison und/oder anderen Immunsuppressiva unterdrückt. Dennoch müssen nicht selten im fortgeschrittenen Stadium des Morbus Crohns Stück für Stück Teile des Darmes, des Magens und der Speiseröhre entfernt werden. 

Doch man kann bei der Behandlung auch andere Wege gehen. Die Chinesische Medizin behandelt nämlich nicht die Symptome, sondern deren Ursachen. Nach Auffassung der Chinesischen Medizin werden bei Morbus Crohn Entzündungen am falschen Ort produziert. Solche Entzündungsschübe können durch Arbeitsstress, psychische Belastungen und/oder Fehlernährung ausgelöst werden. Allerdings muss anfangs genau analysiert werden, wann die „ungute“ Entwicklung begonnen hat und warum sie zu den Entzündungsschüben im Verdauungstrakt geführt hat. Nur so kann man ganz gezielt dem Morbus Crohn entgegensteuern.

Interview: Was hilft bei Morbus Crohn?

Im Gespräch mit dem Stationsarzt der Klinik am Steigerwald Jan Hendriksen erklärt er, was gegen Morbus Crohn hilft.

1. Herr Hendriksen, könnten Sie uns kurz erklären, was es mit Mobus Crohn auf sich hat?
„Morbus Crohn zählt zu den entzündlichen Darmerkrankungen. Im Vordergrund stehen Durchfälle, sehr starke Schmerzen, welche mit herkömmlichen Methoden nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Man braucht dann irgendwann Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, damit dieser Entzündungsprozess zum Stillstand kommt.“

2. Wie wird Morbus Crohn behandelt?
„Morbus Crohn wird zum Beispiel mit Kortison, das ist der bekannteste Vertreter der immunsupressiven Medikamente, behandelt. Es gibt allerdings auch neuere Entwicklungen, neuere Ansätze, dass Immunsystem selektiv zu unterdrücken. Da gibt es die neuere Klasse der Biologicals, zum Beispiel, die selektiv Immunzellen hemmen, damit die Entzündungskaskade, der Prozess, an bestimmten Stellen unterbrochen wird.“

3. Was hilft noch gegen Morbus Crohn?
„Wir, in unserer Klinik für chinesische Medizin, benutzen althergebrachte Naturheilverfahren und eben die Kräuterheilkunde der Chinesen um dem Körper nicht selektiv das Immunsystem zu unterdrücken, sondern um es eher zu leiten, auf einen besseren Weg zu bringen.“

4. Und das hilft gegen Morbus Crohn?
„Die Langzeiterfolge sind sehr gut. Wir können Schubvorsorge betreiben, dass es nicht wieder zum Aufflammen dieser chronischen Darmentzündung kommt und wir können vor allen Dingen die eben genannten schulmedizinischen Medikamente einsparen oder zumindest reduzieren. Das hilft Morbus Crohn Patienten oft sehr gut“

5. Was unterscheidet die alternative Therapie von schulmedizinischen Methoden bei der Behandlung von Morbus Crohn?
„Der Unterschied besteht einmal in der Philosophie sicherlich, dann aber auch dass wir die Patienten nicht nur als Darmentzündung betrachten, sondern auch andere Faktoren mit einfließen lassen: Wie ist das Schlafverhalten, wie ist generell das Essverhalten, was gibt es sonst noch für Wissenswertes über den Patienten auch vielleicht aus seiner Vorgeschichte, aus seinem psychologischem Werdegang und dann stellen wir individuell für jeden Patienten eine Rezeptur von chinesischen Heilpflanzen zusammen, die dann ein Ungleichgewicht, was sich jetzt im Bauch ausdrückt als Morbus Crohn, zum Beispiel, dann wieder ins Lot bringen soll.“

6. Und welche Verfahren der Chinesischen Medizin helfen gegen Morbus Crohn noch?
„Außer den chinesischen Heilpflanzen, die wir anwenden, gibt es die äußeren Verfahren: Die Akupunktur, die Moxibustion, die chinesischen Massagetechniken, Qi Gong, vegetarische Ernährung, chinesische und europäische Massagetechniken sowie Körpertherapien und aus der europäischen Naturheilkunde Leibwickel-, Wadenwickelverfahren und Einreibungen verschiedenster Art.“

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